Heute entdecken Sie Chiloé, eine der wenigen Regionen Chiles, die noch stark von der Kultur der indigenen Bevölkerung geprägt ist. Die Insel ist voller Mythen und Legenden und bietet eine einzigartige Mischung aus Meer, Gastronomie und beeindruckenden Naturlandschaften.
Sie beginnen den Tag mit der Fähre über den Chacao-Kanal, der Ihnen immer wieder wunderschöne Ausblicke und Begegnungen mit der typischen Fauna der Region bietet. In Chacao haben Sie Ihren ersten Kontakt mit der Insel und ihren freundlichen Bewohnern.
Weiter geht es nach Castro, wo Sie die berühmten Palafitos (auf Stelzen stehende Häuser) bewundern können. Ein Highlight sind auch die Kirchen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Sie besuchen anschließend den traditionellen Markt von Dalcahue, auf dem Sie die Essenz des Lebens auf Chiloé kennenlernen und lokale Produkte entdecken.
Alternativ: Alerce Andino Nationalpark (Privat, Englisch, Ganztägig)
Der heutige Ausflug führt Sie zunächst zurück nach Puerto Montt. Von hier aus fahren Sie den ersten Abschnitt der legendären Carretera Austral entlang der Küste bis zum Eingang des Nationalparks Alerce Andino. Namensgebend für diesen Nationalpark ist der Alerce Baum – die Patagonische Zypresse, die hier im Süden Chiles wächst. Aufgrund seines stetig steigenden Wertes wurde dieser immergrüne Baum in den letzten 100 Jahren stark abgeholzt, weshalb er kurz vor dem Aussterben steht und somit des Schutzes eines Nationalparks bedarf. Die Patagonische Zypresse wächst nur sehr langsam und kann mehrere tausend Jahre alt werden. Schon alleine aufgrund ihrer Höhe von bis zu 50 Metern sind diese Bäume kaum zu übersehen. Hinzu kommt, dass der Stamm sehr kahl ist und von einer gewaltigen Baumkrone in schwindelerregenden Höhen gekrönt wird, die wie eine Flagge im Wind weht. Neben den Alerce Bäumen gibt es auch Coigües, Lenga und gar Zimtbäume, die ihr betörendes Aroma verströmen. Bei Ihrem Trekkingausflug durch diesen dichten Wald können Sie mit etwas Glück sogar Kondore, Pudus oder die sehr scheuen Pumas sehen. Außerdem bietet der Nationalpark mit über 50 Lagunen, Wasserfällen und Seen auch ein landschaftlich ansprechendes Bild.
Hinweis: Sollte der Nationalpark von der Conaf (Forstbehörde) wegen der Folgen schlechter Witterung o. ä. geschlossen werden, bieten wir Ihnen natürlich eine alternative Wanderung an.
Alternativ: Chiloé mit Castro und Dalcahue (Privat, Englisch, Ganztägig)
Alternativ: Chiloé mit Ancud und Pinguinkolonie (Internationale Gruppe, Englisch, Ganztägig)
Chiloé ist bekannt als eine Insel voller Mythen, bunter Holzkirchen und einer vielfältigen Vogelwelt. Sie fahren auf der Panamericana zunächst über die Hauptstadt der Seenregion, Puerto Montt, zum Fähranleger in Pargua. Von dort setzten Sie mit der Fähre über den Chacao Kanal auf die Hauptinsel Chiloé über. Von Chacao fahren Sie weiter zur Hafenstadt Ancud, die direkt am Pazifischen Ozean gelegen ist. Dort besuchen Sie unter anderem das Fort San Antonio, wo einst die der spanischen Krone treu dienenden Chileoten zunächst die Engländer und später während des Unabhängigkeitskrieges die auf Unabhängigkeit bedachten Chilenen bekämpften. Danach gibt es in einer Hostería ein leckeres Mittagessen. Nur ca. 20 km südwestlich von Ancud liegt die kleine Bucht von Puñihuil, in der Sie bei einer Bootsfahrt ein einzigartiges Naturschauspiel erleben können: hier leben und nisten Magellan und Humboldt-Pinguine in perfekter Harmonie zusammen. Da diese beiden Pinguinarten unterschiedlich warmes Wasser bevorzugen, kommt dies nur sehr selten vor. Bitte beachten Sie, dass es über die Jahre weniger Pinguine geworden sind, die hier aufeinander treffen.
Hinweis: Dieser Ausflug ist nur von ca Mitte Oktober bis Ende März verfügbar. Sollten Sie zwischen April und Oktober reisen, besteht die Möglichkeit, den Ausflug nach Castro und Dalcahué auf Chiloé zu buchen.
Hinweis: Montags und dienstags wird der Ausflug zu den Pinguinen (mittlerweile gibt es davon in Puñihuil auch immer weniger davon) nicht angeboten. An diesen Tagen besuchen Sie Castro und Dalcahué. Castro im Süden der Insel ist bekannt für seine sog. Palafitos (Holzhäusern, die auf Stelzen gebaut sind). In dem Dorf Dalcahué gibt es drei typische Holzkirchen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert wurden. Hier werden auch viele Meeresfrüchte geerntet. Wenn Sie trotzdem unbedingt zur Pinguinstation wollen, könnten wir die Reihenfolge von diesem und dem nächsten Tag versuchen zu drehen.
Alternativ: Chiloé mit Ancud & Pinguinkolonie Puñihuil (Privat, Englisch, Ganztägig)
Chiloé ist bekannt als eine Insel voller Mythen, bunter Holzkirchen und einer vielfältigen Vogelwelt. Sie fahren auf der Panamericana zunächst über die Hauptstadt der Seenregion, Puerto Montt, zum Fähranleger in Pargua. Von dort setzten Sie mit der Fähre über den Chacao Kanal auf die Hauptinsel Chiloé über. Von Chacao fahren Sie weiter zur Hafenstadt Ancud, die direkt am Pazifischen Ozean gelegen ist. Dort besuchen Sie unter anderem das Fort San Antonio, wo einst die der spanischen Krone treu dienenden Chileoten zunächst die Engländer und später während des Unabhängigkeitskrieges die auf Unabhängigkeit bedachten Chilenen bekämpften. Danach gibt es in einer Hostería ein leckeres Mittagessen. Nur ca. 20 km südwestlich von Ancud liegt die kleine Bucht von Puñihuil, in der Sie bei einer Bootsfahrt ein einzigartiges Naturschauspiel erleben können: hier leben und nisten Magellan und Humboldt-Pinguine in perfekter Harmonie zusammen. Da diese beiden Pinguinarten unterschiedlich warmes Wasser bevorzugen, kommt dies nur sehr selten vor. Bitte beachten Sie, dass es über die Jahre weniger Pinguine geworden sind, die hier aufeinander treffe